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Was bietet "Transfer Consulting"?

Entwicklung und Implementierung von interdisziplinärem Know-how für komplexe Kommunikationsaufgaben im eBusiness und eMarketing.

Zielsetzung

Unternehmen und Agenturen, die für komplexe Kommunikationsaufgaben aus verschiedenen Bereichen, insbesondere aber im eBusiness und eMarketing, sowohl konzeptionelle als auch informationstechnische Lösungen in unterschiedlichen Medienformaten (Print, Screen und Web) benötigen bzw. anbieten wollen, müssen sehr hohe Anforderungen an das Know-how ihrer Mitarbeiter stellen.

Derartige Kommunikationsaufgaben in zunehmend spezialisierten Ausprägungen sind mit Standard-Know-how nicht mehr realisierbar. Das entsprechende Fachwissen wird allerdings nur zeitweise benötigt und braucht deshalb nicht permanent vorgehalten werden. Aber es muss permanent aktualisiert werden.

Um zu vermeiden, dass Teilergebnisse nicht aufeinander abgestimmt sind – mit kontraproduktiven Auswirkungen auf das Gesamtprojekt – müssen Spezialisten und ihr Fachwissen zeitlich und inhaltlich so vernetzt werden, dass Unternehmen und Agenturen optimal davon profitieren. Zur Vernetzung der Fachbereiche, der Vermittlung von Wissen und zur praktischen Unterstützung der Mitarbeiter bei ihren Aufgaben kann eine kontinuierlich verlaufende Beratung und Begleitung beitragen.

Das Anliegen dieses Beratungskonzepts ist es, relevantes Wissen und die Fähigkeit zur Lösung von immer komplexer werdenden Aufgaben zu vermitteln. Mit dem Ziel, die entsprechenden Methoden und Instrumentarien von Fall zu Fall durch weitere, erhellende Kontexte zu ergänzen (Entwicklung) und in der alltäglichen Arbeit derart zu verankern (Implementierung), dass ihr Einsatz zur Routine wird und somit weitestgehend selbstständig ablaufen kann.

Die Tätigkeitsschwerpunkte des Beratungsangebotes liegen in der:

  1. Wissensvermittlung
  2. Präsentationsvorbereitung: Zieldefinition / Argumentation / Rhetorik / „Sparring & Coaching“
  3. Konzeptionssystematik: Markt-Recherche / Analyse / Strukturierung / Formulierung / Informations-Design
  4. Realisationsbegleitung: Anforderung / Prozessdefinition / Wirtschaftlichkeit / Software-Ergonomie / Evaluation

Wissensvermittlung

Die Vernetzung des Fachwissens zwischen den (Projekt-)Beteiligten und verantwortlichen Entscheidungsträgern kann mit unterschiedlichen Zielsetzungen erfolgen: Entweder durch eine sich wiederholende Verbreitung von Informationen, oder durch eine intensive, didaktisch aufgebaute und durch einen interdisziplinären Ansatz geprägte Vermittlung von Wissen.

Der Unterschied besteht darin, dass eine sich wiederholende Verbreitung von Informationen von unveränderlichen Wissensständen ausgehen muss, wobei die zeitlichen Aufwendungen für die Verbreitung gleich bleibend hoch liegen, die Vernetzung und intensive Vermittlung von Wissen hingegen die zeitlichen Aufwendungen für die Verbreitung langfristig minimieren wollen, indem sie den Wissensstand auf Seiten aller Beteiligten erhöhen.

Wenn Unternehmen oder Agenturen mit Spezialisten arbeiten, müssen sie darauf achten, dass diese auf dem neuesten Stand sind und insbesondere im Bereich vom eMarketing oder im eBusiness liegt die Halbwertzeit von Innovationen irgendwo zwischen einem halben Jahr und zwei Wochen. Das setzt voraus, dass ein Unternehmen bzw. eine Agentur weiß, was der neueste Stand ist.

Der neueste Stand ist allerdings keine absolute Größe, relevant ist nur, was für die jeweilige Aufgabenstellung hilfreich ist. Wer das bewerten will, muss im permanenten Kontakt mit Theorie und Praxis stehen. Im Klartext: mit Software- und Technologie-Entwicklern, Wahrnehmungs- und Lernpsychologen, Kultur- und Medienwissenschaftlern, Künstlern und (Screen-)Designern und – natürlich – mit den Anwendern.

Um Neuerungen, Veränderungen und Weiterentwicklungen im breit ausgelegten Kommunikationssektor zu lokalisieren, zu analysieren und in die Vermittlungs- bzw. Beratungstätigkeit einfließen zu lassen, bedarf es regelmäßiger Marktbeobachtungen und einer Evaluation relevanter Technologie- und Wissenschaftsbereiche.

Neben der dazu ergänzenden und regelmäßig stattfindenden Rezeption entsprechender Fachliteratur, strebt Michael Marek darüber hinaus ein Promotionsvorhaben und eine Dozententätigkeit im wissenschaftlichen Bereich an. Der Arbeitstiteltitel der Promotion lautet: „Eloquent Design of Human-Computer Interaction“.

Präsentationsvorbereitung

Zieldefinition / Argumentation / Rhetorik / „Sparring & Coaching“

Für die Präsentationsvorbereitung gilt es kommunikationswissenschaftliche und rhetorikwissenschaftliche Erkenntnisse theoretisch fundiert und in praktischen Hilfestellungen zu vermitteln.

Das Spektrum der Unterstützung erstreckt sich von der Argumentationsfindung, über das Gestalten und situationsgerechte Aufbereiten der Präsentationsunterlagen, bis hin zu deren mündlichem Vortrag. Dazu werden neben theoretisch geprägten Lehrveranstaltungen in kleinen Gruppen, oder für Einzelpersonen, auch praktische Übungen mit alltagsorientierten Inhalten unter zur Hilfenahme der Videoaufzeichnung und der anschließenden Auswertung im Hinblick auf Mimik, Gestik, Tonalität, „Freie Rede“ und „Vortragskunst“ angeboten.

Bei der Erstellung von Präsentationen, ob in PowerPoint, als Website oder in anderen Medienformaten, werden zudem Regeln und Methoden zum Aufbau und zur Darstellung von Sachverhalten mit Hilfe von textuellen und visuellen Elementen im Sinne einer rezipientenorientierten Informationsarchitektur und Informationsdesigns vermittelt.

Grundlagen:

  • Magisterabschluss „mit Auszeichnung“ am Seminar für Allgemeine Rhetorik, Universität Tübingen.
  • Zwölfjährige Berufserfahrung im Erstellen und Halten von Vorträgen in verschiedenen Wissensbereichen: Kunstgeschichte, Medienwirtschaft, Informationstechnologie, Software-Design, Marketing und Werbung.
  • Lehrveranstaltungen für kleine Personengruppen (Geschäftsführung, Projekt- und Kundenverantwortliche) während der Tätigkeit in Agenturen und gesonderte Veranstaltungen für Einzelpersonen (Unternehmensrepräsentanten).

Konzeptionssystematik

Markt-Recherche / Analyse / Strukturierung / Formulierung / Informationsarchitektur & Informationsdesign

Zum Finden und Formulieren von Lösungen bei komplexen Aufgaben, insbesondere für die Zielformulierung von webbasierten Softwareanwendungen im eMarketing oder eBusiness, werden zahlreiche Instrumentarien für die Markt-Recherche, die Analyse, die Strukturierung und die Repräsentation in Form von Konzeptdokumenten inklusive visueller Bestandteile - vom Layoutentwurf, über die Entwürfe von Graphical User Interfaces (GUIs) bis hin zu Diagrammen und selbst ablaufenden Demonstrationen, Animationen oder Filmen – benötigt.

Generell können zur Zielformulierung nicht nur betriebswirtschaftliche oder marketingorientierte Perspektiven beitragen, sondern auch Perspektiven der Kultur-, Natur-, Kommunikations- und Sozialwissenschaften. Das bedingt einen möglichst weiträumigen und wissenschaftlich fundierten Abgleich mit verschiedenen Methoden zur Zielformulierung.

Die Systematik, die Instrumentarien und die Methoden für die Konzeption vorzustellen, deren praktische Handhabung und zweckorientierte Anwendung zu demonstrieren, ist Gegenstand der konzeptionellen Beratung.

Im Hinblick auf die Zusammensetzung von Projektteams bei Agenturen betrifft das die Fachbereiche Account-Management, Design, Concept– und Softwaredevelopement, im Fall von ausschreibenden Unternehmen die verantwortlichen Entscheidungsträger aus der Geschäftsführung bzw. dem Marketing und gegebenenfalls aus dem Vertrieb.

Grundlagen:

  • Zwölfjährige Berufserfahrung in der Beratung und Konzeption für Marketing- und Kommunikations-Lösungen: z.B. One-to-One Email-Marketing für Hewlett-Packard Worldwide und Handelsmarketing-Plattform für Mercedes-Benz Deutschland / DaimlerChrysler AG.
  • Weitere Studieninhalte: Abschluss im 2. Hauptfach Empirische Kulturwissenschaft am Ludwig Uhland Institut, Grundstudium mit Zwischenprüfung in Kunstgeschichte und zweijähriges Grundstudium der Betriebswirtschaftslehre, Universität Tübingen.

Realisationsbegleitung

Anforderung / Prozessdefinition / Wirtschaftlichkeit / Software-Ergonomie / Usability / Evaluation / User Experience

Die Überlegungen im Vorfeld von technologisch anspruchsvollen Lösungen müssen weiträumig und im Kern anwenderorientiert erfolgen und neben den „sichtbaren“ Benutzungsoberflächen sind die Geschäftsprozesse, die im Hintergrund ablaufen, von elementarer Bedeutung für die Implementierung derartiger Lösungen.

In den vielfältigen informationstechnologischen Angeboten kommen nicht selten nur technologisch getriebene Lösungen vor, um zu demonstrieren, welche nützlichen „Features“ enthalten sind. Meist gehen diese aber über das Notwendige hinaus, oder zielen völlig an den Fähigkeiten, Erfordernissen und Erwartungen der Benutzer und Anwender vorbei.

Um derartige Fehlentwicklungen möglichst frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden, bedarf es im Vorfeld konsolidierter und auf die Bedürfnisse der Anwender ausgerichteter Spezifikationen und mit allen Beteiligten abgestimmter Anforderungen, wobei dann die Formulierung einer realisierbaren und nutzbaren Lösung die Aufgabe eines Anforderungskataloges ist.

  • Für eine realisierbare Lösung gilt es dabei nicht allein die technologische Machbarkeit zu überprüfen, sondern auch eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung (ROI) durchzuführen.
  • Für eine nutzbare Lösung spielen Benutzungsoberflächen, Usability und Interface-Design – zusammengefasst die User Experience – die weitaus wichtigste Rolle im Hinblick auf die Erlernbarkeit einer Softwareanwendung und deren Akzeptanz beim Anwender.

Informationstechnische Lösungen bzw. Softwareanwendungen müssen immer anwenderorientiert ausgerichtet sein und nicht autorenorientiert bzw. vom Auftraggeber oder der Agentur „allein“ geprägt werden. Evaluationsverfahren zur Überprüfung der Ergebnisse sind für die Implementierung von Softwareanwendungen unabdingbar.

So sind technologische Ansätze und existierende Software-Lösungen, wie zum Beispiel die Leistungsangebote von ECM-Systemen (Enterprise Content Management*), auf die zuvor genannten Kriterien hin zu überprüfen und zu bewerten. Gegebenenfalls sind sie vom
theoretischen Ansatz her soweit zu modifizieren, dass sie auf die Bedürfnisse, Erfordernisse und finanziellen bzw. zeitlichen Möglichkeiten angepasst werden können.

* "Enterprise Content Management sind die Technologien, Werkzeuge und Methoden zur Erfassung, Verwaltung, Speicherung, Archivierung und Auslieferung von Informationen in Unternehmensprozessen." Definition: AIIM International

ECM ist zunächst ein konzeptioneller Ansatz. Als theoretische Basis für die technische Realisation von unternehmensspezifischen Anforderungen im Marketing und Kommunikationsbereich zeigt ECM Lösungen für verschiedene Dimensionen auf, die als Ganzes oder auch in Teilen realisiert werden können.

Grundlagen:

  • Zwölfjährige Erfahrung im eBusiness und zehnjährige Erfahrung im eMarketing.
  • Zehnjährige Berufserfahrung in der Beratung und Konzeption für webbasierte Softwarelösungen z.B.: Web-to-Print Applikationen für Mercedes-Benz Deutschland / DaimlerChrysler AG.
  • Zweijähriges Grundstudium der Betriebswirtschaftslehre und fast zweijährige Tätigkeit als Referent für die Medienwirtschaft an der Industrie- und Handelskammer in Reutlingen.
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